Ortswärme St. Johann realisiert erstmals 100-Gigabit-Backbone
Leistungsstarker Glasfaserausbau stärkt die digitale Infrastruktur der Region
Die Ortswärme St. Johann setzt einen weiteren Meilenstein im Ausbau der regionalen
Internetinfrastruktur: Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme eines neuen 100-Gigabit-Backbones
erreicht das Glasfasernetz erstmals Übertragungskapazitäten auf diesem Niveau.
Das Versorgungsgebiet der Ortswärme-Glasfaserregion erstreckt sich über mehrere Gemeinden –
von St. Johann über Oberndorf, Kirchdorf, Erpfendorf und Waidring bis nach Fieberbrunn. Die über
Jahre gewachsene Netzwerk-Infrastruktur, die auf Komponenten unterschiedlicher Hersteller
basierte, hatte zuletzt ihre technischen Grenzen erreicht. Im Zuge der Modernisierung wurde daher
eine umfassende Erneuerung der zentralen Netzwerktechnik umgesetzt.
Der Zuschlag für die neue Backbone-Infrastruktur ging an einen der weltweit führenden
Netzwerkausrüster im Bereich Festnetzinternet. Neben der Lieferung der Komponenten übernahm
dieser auch Installation, Inbetriebnahme sowie den laufenden Support.
Die Modernisierung brachte eine weitgehende Harmonisierung der eingesetzten Systeme, erhöhte
die Verfügbarkeit des Netzes und ermöglicht nun Bandbreiten von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde
innerhalb des gesamten Backbones.
Ein besonderer Fokus lag zudem auf der Stärkung bestehender Anbindungen an internationale
Internetknoten. Die Zubringerleitungen wurden in Richtung Osten über das Bundesland Salzburg
sowie über das Brixental und Söll ins Inntal und weiter nach Deutschland beziehungsweise
Innsbruck, Italien & Schweiz optimiert. Damit wird sichergestellt, dass der wachsende
Bandbreitenbedarf der Region langfristig stabil, schnell und ausfallsicher gedeckt werden kann.
Wettbewerbsfähigkeit und regionaler Mehrwert
Mit dem Ausbau hebt die Ortswärme ihre Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Festnetz-
Internet-Anbietern deutlich an. Sowohl Unternehmen als auch Privatkunden profitieren von hohen
Bandbreiten und niedrigen Latenzen – Leistungswerte, die bislang vor allem in internationalen
Metropolen verfügbar waren.
In Kombination mit Glasfaseranschlüssen bis direkt ins Gebäude entsteht ein leistungsfähiges
regionales Gigabit-Netz. Dieses bietet optimale Voraussetzungen für Anwendungen wie Streaming,
Gaming sowie datenintensive Businesslösungen und stärkt zugleich die Attraktivität des
Wirtschaftsstandorts.
Know-how aus der Region
Neben der technischen Umsetzung spielte auch der Aufbau regionaler Kompetenz eine zentrale
Rolle. Ein Team der Ortswärme koordinierte die Integration der neuen Systeme in die bestehende
Infrastruktur und setzte das Projekt maßgeblich um.
Geschäftsführer Fritz Obernauer betont:
„Der damit verbundene Erwerb von Wissen und Erfahrung für Betrieb und Optimierung der
Glasfasernetze liegt nun in regionalen Händen. Dieses Know-how fließt direkt in unsere tägliche
Arbeit zum Nutzen unserer Kundinnen und Kunden ein. Mit dem Abschluss des Projekts stärken
wir unsere Position als Themenführer von erschwinglichem Glasfaser-Internet und schaffen eine
solide Grundlage für den weiteren Ausbau unserer Dienstleistungen.“
GF Fritz Obernauer, Philipp R., Peter M. und David H.
St. Johann, am 28.04.2026