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Verfügbarkeits-Check
 
 
 
 
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Ein Erfolgsmodell in vielerlei Hinsicht.

Sauber, einfach und bequem 

Fernwärmekunden werden direkt mit heißem Wasser versorgt. Sie brauchen sich nicht um den Einkauf und die Lagerung von Brennstoffen zu kümmern. Die Kesselreinigung, das Rauchfangkehren und die Emissionsüberwachung erfolgen zentral im Heizwerk. Verschmutzungen vor Ort beim Kunden entfallen zur Gänze. Die im Gebäude installierte Übergabe­station ist nahezu wartungsfrei und benötigt sehr wenig Platz. Die Ablesung des Wärmezählers erfolgt automatisch aus dem Ortswärme Kundencenter – auf Wunsch kann jede Wohnung direkt abgerechnet werden.

 

Gut für unsere Luft 

Durch die Versorgung mit Fernwärme werden in St. Johann und Oberndorf pro Jahr rund 14.000 Tonnen CO2 eingespart. In das Fernwärmenetz wird zu rund 50% die Abwärme des Egger-Werkes und einer Biogasanlage eingespeist – Energie, die schon vorhanden ist, muss nicht mehr neu erzeugt werden. Weitere 40% werden mittels einer biomassebetriebenen Absorptionswärmepumpe nachgeheizt, um die nötige Temperatur zu erreichen. In der kalten Jahreszeit liefern Spitzenlastkessel die zusätzlich benötigte Energie.

 

Kostengünstig und kalkulierbar 

Der Fernwärmepreis ist fair und transparent. Die Preisentwicklung ist langfristig konstant und Speku­lationen über den besten Zeitpunkt der Brenn­stoffbeschaffung entfallen. Die Abrechnung erfolgt pro Kilowatt­stunde und monatlicher Zählergebühr. Instandhaltungsarbeiten sind im Preis enthalten. Jeweils zum Jahreswechsel findet eine Tarifanpassung laut Indexmodell statt (auch eine Preissenkung ist möglich). 

 

Höchste Förderungsstufe

Unabhängig vom Gebäudealter wird der Fernwärmeanschluss vom Land Tirol einkommensunabhängig mit 30% gefördert. Damit erhalten Hausbesitzer, die an die Fernwärme anschließen, die gleich hohe Förderung wie für Solaranlagen.

 

Sicher in Versorgung und Betrieb 

Die im Egger-Werk errichteten Anlagen sind auf höchste Verfügbarkeit ausgelegt. Neben einem Biomassekessel und der Wärmepumpe kann das Netz im Notfall mit Erdgas betrieben werden. Zusätzlich sind insgesamt drei Fernwärme-Netzpumpen, die abwechselnd geschalten werden, installiert. Zur Absicherung der Versorgungs­sicherheit wurden in den Jahren 2009 und 2018 im Ortszentrum Spitzenlast­kessel installiert. Durch den Einsatz von Biomasse gibt es eine weitgehende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten. Im Fernwärmenetz befindet sich ausschließlich heißes Wasser – Explosions- oder Brandgefahren gibt es nicht mehr.