Ein Erfolgsmodell in vielerlei Hinsicht.
Unsere Fernwärmeversorgung steht für regionale Energie, hohe Versorgungssicherheit und kalkulierbare sowie transparente Preise. Durch die Nutzung industrieller Abwärme und regionaler Biomasse setzen wir auf die Nutzung bereits vorhandener und lokaler Energiequellen und damit auf eine zukunftssichere Heizlösung.
Youtube-Video Einbau Spitzenlastkessel
Sauber, einfach und bequem
Fernwärmekunden werden direkt mit heißem Wasser versorgt. Sie brauchen sich nicht um den Einkauf und die Lagerung von Brennstoffen zu kümmern. Die Kesselreinigung, das Rauchfangkehren und die Emissionsüberwachung erfolgen zentral im Heizwerk. Verschmutzungen vor Ort beim Kunden entfallen zur Gänze. Die im Gebäude installierte Übergabestation ist nahezu wartungsfrei und benötigt sehr wenig Platz. Die Ablesung des Wärmezählers erfolgt automatisch aus dem Ortswärme Kundencenter – auf Wunsch kann jede Wohnung direkt abgerechnet werden.
Fernwärme spart CO² ein
Durch die Fernwärmeversorgung in St. Johann und Oberndorf werden pro Jahr 15.976,07 Tonnen CO² (Stand: 2025) eingespart. Die in unser Fernwärmenetz eingespeiste Energie stammt zu 52% aus industrieller Abwärme und zu 36% aus Biomasse des Egger-Werkes sowie einer Biogasanlage (Stand: 2025). Durch die Nutzung dieser Energiequellen wird der Einsatz fossiler Energieträger um 88% reduziert. Bei besonders hohem Wärmebedarf, insbesondere in der kalten Jahreszeit, kommen zusätzlich fossil betriebene Spitzenlastkessel zum Einsatz.
Kostengünstig und kalkulierbar
Der Fernwärmepreis ist fair und transparent. Die Preisentwicklung ist langfristig konstant und Spekulationen über den besten Zeitpunkt der Brennstoffbeschaffung entfallen. Die Abrechnung erfolgt pro Kilowattstunde und monatlicher Zählergebühr. Instandhaltungsarbeiten sind im Preis enthalten. Jeweils zum Jahreswechsel findet eine Tarifanpassung laut Indexmodell statt (auch eine Preissenkung ist möglich).
Höchste Förderungsstufe
Unabhängig vom Gebäudealter wird bei Wohnhaussanierung der Fernwärmeanschluss vom Land Tirol einkommensunabhängig mit bis zu 40% (40% bei Annuitätenzuschuss und 30% bei Einmalzuschuss) gefördert. Damit erhalten Hausbesitzer, die an die Fernwärme anschließen, die gleich hohe Förderung wie für Solaranlagen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Bundesförderung in Form eines Investitionszuschusses in Anspruch zu nehmen.
Sicher in Versorgung und Betrieb
Die im Egger-Werk errichteten Anlagen sind auf höchste Verfügbarkeit ausgelegt. Neben einem Biomassekessel und der Wärmepumpe kann das Netz im Notfall mit Erdgas betrieben werden. Zusätzlich sind insgesamt drei Fernwärme-Netzpumpen, die abwechselnd geschalten werden, installiert. Zur Absicherung der Versorgungssicherheit wurden in den Jahren 2009 und 2018 im Ortszentrum Spitzenlastkessel installiert. Durch den Einsatz von Biomasse gibt es eine weitgehende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten. Im Fernwärmenetz befindet sich ausschließlich heißes Wasser – Explosions- oder Brandgefahren gibt es nicht mehr.



